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PowerUp 3.0 – motorisierter Papierflieger

powerup fliegerDas Kind im Manne hat nun länger Spaß! Denn mit dem PowerUp 3.0* lassen sich einfache Papierflieger mit wenigen Handgriffen in eine steuerbare Flugdrohne verwandeln. Dazu werden nur (wasserfestes) Papier und ein bluetoothfähiges Smartphone benötigt.

Der PowerUp 3.0 ist eine Motorantriebseinheit für Papierflieger, die von Shai Goitein entwickelt wurde. Dieser hat das Projekt auf der Suche nach Investoren auf der Crowdfunding-Plattform „Kickstarter“ vorgestellt und dort von privaten Investoren eine Summe von 1,2 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt bekommen.

Selbst gemacht ist am schönsten

Das Prinzip des PowerUps 3.0 verlangt durchaus Eigeninitiative. Bevor sich ein Papierflieger in eine Papierdrohne verwandeln kann, muss er zunächst einmal gefaltet werden. Dazu liefert der Anbieter eine Reihe von Faltanleitungen mit, weitere finden sich auf der Internetseite des PowerUps. Darüber hinaus steht es selbstverständlich jedem Benutzer frei, sein eigenes Modell zu entwickeln und dabei dessen Aerodynamik zu perfektionieren. Es sollte hier vor allem darauf geachtet werden, dass der Flieger eine ausreichende Stabilität erreicht und der PowerUp 3.0 ordentlich daran befestigt werden kann.

Bereit zum Abheben

Sobald der Flieger gefaltet ist, kann der aufgeladene PowerUp 3.0 daran befestigt werden. Dieser besteht aus einem Rumpf, dem Propeller und der Rudereinheit. Anschließend ist die Papierdrohne auch schon für ihren Flug bereit. Den ersten Schub erhält sie, indem sie in die Höhe geworfen wird. Die weitere Steuerung erfolgt direkt mithilfe eines Android- oder eines iOS-Smartphones durch Heben, Senken und Kippen, außerdem kann die Geschwindigkeit erhöht oder vermindert werden.

Gerade bei den ersten Flugversuchen ist es schwierig, sowohl das Smartphone als auch den Flieger zu koordinieren. Hier kann es unter Umständen helfen, die ersten Flugversuche im Team auszuprobieren. In diesem Fall kann einer der Teampartner sich auf die Handhabung des Smartphones konzentrieren, während der andere die Flugrichtungen und -höhen ansagt. Beim Üben sollte die Flughöhe noch etwas niedriger als später angesetzt werden.

So oder so – ob allein oder im Team geübt wird – werden Abstürze sich in den meisten Fällen bei den ersten Flugversuchen nicht vermeiden lassen. Darauf ist der PowerUp 3.0 in seiner Bauweise natürlich ausgerichtet, so dass in der Regel nur der Papierflieger neu gefaltet werden muss. Für besonders schwere Abstürze und daraus möglicherweise resultierende Schäden liefert der Anbieter außerdem einen Ersatzpropeller und ein Ersatzruder mit. Sollten diese ebenfalls kaputt gehen, gibt es beim Anbieter Ersatzteilpakete zu kaufen.

Der Flug der Papierdrohne

Mit dem PowerUp 3.0 kann der Papierflieger für gut 10 Minuten in der Luft gehalten werden. Dies hängt natürlich von den Flugbedingungen ab. Ideale Voraussetzungen sind windstille Tage und einfache Flugmanöver, wie sie gut über großzügigen Freiflächen ausgeführt werden können. Mehr oder weniger starker Gegenwind und aufwändige Flugmanöver, beispielsweise Pirouetten, verringern dementsprechend die Flugzeit. Bei leerem Akku kann der Motor per USB-Kabel in 20 Minuten wieder komplett aufgeladen und der nächste Flug gestartet werden.

Für die Steuerung wird wie bereits erwähnt ein Smartphone verwendet. Kompatibel sind alle Android Smartphones (ab Android 4.3) und iOS Smartphones (ab 6.1). Die Verbindung zur PowerUp-3.0-App erfolgt über Bluetooth innerhalb von wenigen Sekunden. Zum Lenken des Fliegers werden mit dem Smartphone die gewünschten Flugbewegungen durch seitliches Kippen (links, rechts) beziehungsweise Heben und Senken (Steig- und Sinkflug) nachgeahmt.

Das PowerUp 3.0 ist eine schöne Spielerei, die gerade durch ihre Einfachheit besticht. Es macht Spaß, verschiedene Typen von Fliegern zu falten und dabei deren Flugfähigkeiten zu verbessern. Etwas irritierend ist am Anfang die Steuerung mit dem Smartphone. Mit ein bisschen Übung macht sie das

 

Flugvergnügen aber umso größer.


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